Citrin

Der Name kommt von dem lateinischen begriff „Zitrone“, an die er durch seine zitronengelbe bis bernstein-orange Farbe erinnert.

Im Mittelalter verstand man unter Citrin verschiedene gelbliche Mineralien. Es war auch der Name Goldtopas gebräuchlich. Erst ab dem 16. Jahrhundert bezeichnete man mit dem Namen Citrin eindeutig gelben Quarz.

Natürlicher Citrin ist sehr rar. Er wird insbesondere in Südamerika, USA, Madagaskar und Indien abgebaut.

Am Wertvollsten sind Citrine mit einem klaren, leuchtendem Gelb- bis Braun-Rot. Sie heissen Mardeira-Citrin oder Palmeira-Citrin.

Oft sind als Citrin ausgewiesene Edelsteine eigentlich gebrannte Amethysten. In der Regel sind die Unterschiede zu echten Citrinen nur durch Gutachter zu unterscheiden.

Der Citrin gehört zu der Quarzgruppe der Edelsteine.