Mohshärte 6,5-7; Dichte 2,58-2,64 g/cm³

Der Tigerauge-Stein ist durch seine Farbe besonders beliebt als Schmuckstein: Die Optik des geschliffenen Steines erinnert durch seine goldgelb gestreifte Farbe unverkennbar an ein Katzenauge.

Tigeraugen kommen recht häufig auf der Welt vor. Vor allem in Südafrika, aber auch sonst auf allen Kontinenten.

Der Stein ist nicht spaltbar und bricht faserig. Der Stein ist durchscheinend bis undurchsichtig und glänzt fettig bis seidig.

Die Qualität des Steins hängt von seiner Farbe ab: Je gelber der Stein, desto hochwertiger.

Unter Hitzeeinwirkung färbt sich das Tigerauge rot. Werden Cabochons aus den Tigeraugen geschliffen, zeigen diese einen wandernden Lichtstreif, der an ein Katzenauge erinnert und deshalb dem Steinen seinen Namen gab. Beim Brennen erhält das Tigerauge eine kupferne Farbe; wird der Stein anschließend in Spiritus abgeschreckt, kann der Stein violette Färbungen zeigen. Ein rotes Tigerauge ist immer gebrannt, da diese Farbe in der Natur nicht vorkommt. Allerdings werden die roten Tigeraugen gern als Schmuck verarbeitet.

Tigerauge gehört zur Quarzgruppe der Mineralien.