Peridot
Peridot

Bei Peridot handelt es sich um eine besonders reine, hellgrüne, durchsichtige Variante des Minerals Olivin.

Die Herkunft des Namens „Periot“ ist unklar. Einige Quellen sind der Meinung der Name leitet sich vom lateinischen ab, während andere versuchen die Herkunft aus dem arabischen zu beweisen. Auch eine Theorie, dass der Name aus dem griechischen stamme, konnte nie endgültig bewiesen werden. Die alten Römer nannten ihn auch „Smaragd des Abends“ und schätzten ihn sehr wegen des strahlenden, grünen Leuchtens.

Peridot gibt es nur in einer Farbe: Grün – wobei die Schattierung unterschiedlich sein kann von gelblich bis braun.

Große Vorkommen von Peridot sind vor allem in Norwegen, Frankreich, Österreich oder Australien gefunden worden. Die schönsten Steine findet man im pakistanisch-afghanischen Gebiet. Auch in Deutschland wurde im Gebiet des Siebengebirges eine bedeutende Fundstätte entdeckt.

Zusätzlich wird er gelegentlich in Meteoriten gefunden – zum Beispiel in einem 1749 niedergegangener Meteorit in Ostsibirien. Diese außerirdischen Steine gelten als besonders wertvoll.

Der größte Peridot wiegt 310 ct (62 g) und stammt von der Insel Zebirget im roten Meer.

Da Peridot wirtschaftlich bedeutsame Mengen an Nickel, Platin oder auch Chrom aufweist, ist das Mineral für die Gewinnung der Metalle von Bedeutung.

Weit häufiger wird Peridot jedoch als Schmuckstein verwendet und verarbeitet. Dabei werden aufgrund der Vielzahl an Schleifflächen die Reinheit und die Farbe des Kristalls besonders betont.

Infovideo 1 (englisch)

Infovideo 2 (englisch)