Chalcedon

Mohshärte: 7; Dichte 2,6g/cm³

Bei dem Chalcedon handelt es sich um eine faserige, mikrokristalline Varietät des Minerals Quarz. Der Name taucht erstmals bei Plinius dem Älteren um 77 n. Chr. auf. Der Name leitet sich von der Stadt Kalchedon in Bithynien ab, jedoch konnte nie eine tiefere Verbindung zwischen Stein und Stadt erkannt werden.

Der Farbton variiert zwischen farblos und einem bläulichen grau. Durch Verunreinigungen können jedoch auch andere Färbungen, wie braun, rot oder grün entstehen.

Das Gestein bildet sich oberflächennah, sowie in Hohlräumen basischer Magmatiten aber auch in Sedimenten (versteinertes Holz). Dort entsteht er durch Kristallisation aus silikatreichen Lösungen bei Temperaturen um 120°C.

Chalcedon ist ein weltweit vorkommendes Mineral. In Deutschland kann man Chalcedon z.B. im Erzgebirge (Sachsen) finden.