Jaspis

Mohshärte: 6,5-7; Dichte: 2,58-2,91 g/cm³

Jaspis ist ein sehr vielfältiger, beliebter Schmuckstein. Für Jasips gibt es daher eine Menge Handelsnamen – je nach Farbe, Zeichnung, Fundort oder Zusammensetzung: Achatjaspis (mit Achat verwachsen), Bandjaspis (geänderte Optik), Landschaftsjaspis (landschaftsähnliche Strukturen), Dalmatinerjaspis (schwarz weiss gepunktet), Mookait (rosa bis hellrot), etc.

Bei Jaspis handelt es sich um eine feinkörnige Varietät des Minerals Quarz, welches eng mit Chalcedon verwandt ist. Er verfügt über eine Menge Varietäten und kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Der Name des Gesteins leitet sich über das lateinische aus dem griechischen ab und steht für “gesprenkelter Stein”.

Aufgrund seiner polykristallinen Struktur ist Jaspis im Allgemeinen undurchsichtig weiß, jedoch kann er durch verschiedene Beimengungen die unterschiedlichsten Farben beinhalten, wie z.B. rot, braun, gelb, grün oder grau. Während die rötliche und bräunliche Farbe durch eingebautes Eisen oder Mangan entsteht, ist es Chlorit, der Jaspis grün färbt. Einlagerungen von Ton oder Lehm bewirken eine gelbliche oder gelbbraune Farbtönung.

Bekannte Fundorte sind Sibirien, Sizilien sowie in Tirol. Aber auch in vielen Deutschen Gebieten ist Jaspis auffindbar. Beispielsweise gibt es Exemplare im Erzgebirge oder dem Harz.