Mohshärte: 6,5-7; Dichte: 2,6 g/cm³

Der Name Moosacht ist abgeleitet von den pflanzenähnlichen Strukturen, die im Inneren des Steins zusehen sind und den Schmuckstein so beliebt machen. Es sind jedoch keine Pflanzenteile, die man hier sieht, sondern einfach nur bestimmte Einlagerungen in moosähnlicher Ausbreitung, die sich so interessant anschauen lassen. Um die schöne innere Struktur besonders zur Geltung zu bringen, wird der Stein oft in dünnen Scheiben verarbeitet und für Broschen, Anhänger oder Ringe genutzt.

Moosachate sind im eigentlichen Sinne keine Achate, weil die für Achate typische Bänderung fehlt.

Bei Moosachat gehört zu den Quarzen der Mineralien handelt es sich um eine mikrokristalline Varietät von Chalcedon. Er ist eigentlich farblos mit grünen, braunen oder roten Einlagerungen. Bei den grünen Strukturen handelt es sich dabei um Einlagerungen von Chlorit oder Hornblende.

Die bedeutendsten Fundorte von Moosachat befinden sich in den USA, Indien sowie in Ungarn. Aber vor allem auch in Deutschland (z.B. dem sächsischen Erzgebirge) sind eine Menge Exemplare auffindbar.