Labradorit

Mohshärte: 6-6,5; Dichte: 2,8 g/cm³

Bei dem Labradorit handelt es sich um eine häufig vorkommende Mineralmischung aus der Gruppe der Feldspate.

Der Labradorit ist durch sein irisierendes Farbspiel sehr auffällig und beliebt. Dieses besondere metallische Farbspiel in bau, violett und grün nennt sich Labradoreszenz (Verb: labradorisieren). Es entsteht durch eine Spiegelung des Lichts.

Der Name entstand durch seinen ersten Fundort, der Halbinsel Labrador (im Osten Kanadas), wo er 1770 von einem tschechischen Missionar gefunden wurde.

Fundorte sind Quebec, die Ukraine, Finnland, Norwegen sowie Madagaskar.

Madagaskar-Mondstein und Regenbogen-Mondstein wird ein weißer Labradorit bezeichnet. Oft werden diese Steine als Imitation für den echten Mondstein verwendet.

Eine Besonderheit ist der Spektolith – eine Varietät des Labradorits:

Der Spektolith hat eine dunkle Grundfarbe, in dem sich durch Zerlegung des Lichts, das auf den Stein auftrifft, alle Spektralfarben rot, orange, gelb, grün, blau und Violett zeigen. Er kommt nur in Finnland vor.

Der Labradorit ist aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit gegenüber jedem Wärmeeinfluss schwer zu verarbeiten.

Informationsvideo (englisch)