Quarz ist nach dem Feldspat das zweithäufigste Mineral der Erde und ist in großer Form in unterirdischen Gängen auffindbar. Jedoch sind auch schon kleine Quarzgesteine in gewöhnlichem Sand zu finden.

Ein Quarz entsteht durch die Kristallisation bei Abkühlung von Magma. In Hohlräumen des Magma lagern sich über Jahrmillionen Kristalle ein. So entstehen auch sogenannte „Geoden“. Das ist ein rundlicher Hohlraum, der von einer Gesteinsschicht begrenzt ist. Je nach Größe der Hohlräume füllen sie sich innen ganz (Mandel) oder sind innen noch frei (Druse). Diese Geoden findet man zum Beispiel heute noch in Idar-Oberstein auf Äckern. Dafür baucht es jedoch ein geübtes Auge.

Quarz ist in den verschiedensten Farb- und Größenverhältnissen vorzufinden. Die Farben entstehen durch verschiedene zugesetzte chemische Elemente, Einschlüsse oder durch Fehler in der kristallinen Gitterform der Elemente. Zum Beispiel entsteht die Farbe des Amethyst durch zusätzlich eingelagerte Eisenionen und die Bestrahlung mit Gammastrahlen (vergleichbar mit Höhenstraheln, welche absolut ungefährlich sind).

Es wird unterschieden in

  • makrokristalline Quarze – Kristalle, die mit bloßem Auge erkennbar sind. Z.B. Amethyst, Aventurin, Bergkristall, Blauquarz, Citrin, Falkenauge, Prosiolith, Rosenquarz, Tigerauge.
  • mikrokristalline Quarze – mikroskopisch kleine Kristalle. z.B. Achat, Chalcedon, Chysopras, Heliotrop, Jaspis, Karneol, Moosachat

Bei Quarz handelt es sich um ein Mineral, welches aus einer sogenannten “trigonalen Symmetrie” (drei Dreh- und Drehinversionsachsen) sowie dem Stoff “SiO2” (Siliziumdioxid) besteht.

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