Aquamarin

Aquamarin

Mohshärte: 7,5-8; Dichte: 2,68-2,74 g/cm³

Dieser Stein hat seinen Namen wegen der Meerwasserfarbe. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet von aqua (Wasser) und mare (Meer). Der Sage nach stammt der Aquamarin aus dem Tresor der märchenhaften Seejungfrauen und gilt seit alten Zeiten als Glücksstein der Seeleute.

Die wichtigsten Aquamarin Lagerstätten befinden sich an vielen Orten in Brasilien. Darüber hinaus gibt es auch Funde in Nigeria, Sambia, Madagaskar und Mozambique, Afghanistan oder Pakistan.

Die Farbgebende Substanz ist Eisen. Es gibt Aquamarine in lichtem Blau des Himmel bis zu tiefem Blau des Meeres. Die wertvollsten Steine haben tiefe Blautöne. Die feinste Farbe nennt man Santamaria, nach der Provinz in Brasilien, in der dieser edle Stein in den 30er Jahren erstmals gefunden wurde.

Von der Farbe her nicht so tief blaue Aquamarine werden handelsüblich gebrannt und erhalten so eine schöne, beständige Farbgebung. Behandlungen mit Neutronen- oder Gammastrahlen sind leider nicht farbbeständig.

Der größte Aquamarin wurde in Brasilien gefunden. Er wog ca 110 kg nd konnte zu Edelsteinen im Gesamtgewicht von über 100.000 Ct geschliffen werden.


Smaragd

Smaragd

Der Name kommt von dem griechischen Wort „smaragdos“ und bedeutet „grüner Stein“. I

Kleopatra liebte diesen Stein besonders und trug sehr beeindruckenden Smaragd-Schmuck. Als Geschenk liess Sie Smaragde mit ihrem eingravierten Bildnis herstellen. In Ägypten haben Smaragde als Edelsteine den höchsten Stellenwert, da sie  als Symbol für nationalen Stolz stehen.

Der „Mogul-Smaragd“ ist mit seinen 10 cm Höhe einer der größten Smaragde der Welt und wurde in 2001 für ca 2,2 Mio USD versteigert.

Die feinsten Smaragde stammen aus Kolumbien. Es gibt weitere Vorkommen in Sambia, Brasilien, Simbabwe, Madagaskar, Pakistan, Indien, Afghanistan und Russland. Auch in Mitteleuropa gibt es ein einziges Smaragd-Vorkommen: In Südtirol im Habachtal, was bis heute ein Teil des Smaragdwegs ist – ein Wanderweg an dem Informationen zu Smaragden gegeben werden. Man findet dort auch heute noch Smaragde.

Besonders feine Smaragde sind sogar wertvoller als Diamanten. Sie sind jedoch sehr selten. Oft stören Einschlüsse und ungleichmäßige Farbe. Am wertvollsten sind tiefgrüne im Gegensatz zu blassgrünen Smaragden, wobei bei tiefgründig Smaragden auch Einschlüsse vorhanden sein dürfen, ohne den Wert zu mindern. Die Gutachter nennen solche häufig vorkommenden Kristalleinschlüsse, Risse oder Sprünge liebevoll „Jardin“. Die zarten „Pflänzchen“ im Smaragdgarten zeugen hier als Merkmal für einen natürlich gewachsenen Smaragd.

„Trapiche-Smaragd“ wird einen Form des Smaragds genannt, bei der durch Einschlüsse eine Struktur entsteht, die an ein Wagenrad mit sechs Speichen erinnert.